Autor*innen 2026
Anna Frey (*1987), geboren in Zürich, ist Rapperin und Lyrikerin. Mit der Band Anna&Stoffner sowie im Duo mit dem Gitarristen Florian Stoffner hat sie mehrere Tonträger veröffentlicht. Im Frühling 2023 erschien ihr Lyrikdebüt «SO EINE IST SIE», 2025 der Band «FEST», beide beim verlag die brotsuppe. Anna Frey lebt und arbeitet in Zürich und ist Mutter einer Tochter.
Foto © Maxi Schmitz

Jens Friebe (*1975) lebt als Musiker in Berlin. Er veröffentlichte sieben Studioalben, zuletzt «Wir sind Schön» bei Staatsakt (2022). Der Rolling Stone wählte sein Debüt «Vorher Nachher Bilder» (2004) unter die besten 500 Platten aller Zeiten. Er machte Theatermusik u. a. für Lola Arias und war Co-Autor von Chris Imler und weiteren Künstler*innen. 2007 erschien sein Buch «52 Wochenenden» (Verbrecher Verlag).
Foto © Max Zerrahn

Franziska Füchsl (*1991) lebt als «Hilfstschak dem Lesen», Schriftstellerin und (Über-)Setzerin in Wien und Kiel. In letzterem hat sie Sprache und Gestalt, in ersterem Philologie studiert. Sie ist Co-Herausgeberin von «Triëdere. Zeitschrift für Literatur und Theorie», und im Versatorium, Verein für Gedichte und Übersetzen, betreut sie den Druckraum Jahoda rund um eine bleitreibende Korrex Stuttgart.
Foto © Gregor Pirgie

Volha Hapeyeva (*1982), geboren in Minsk, ist Lyrikerin, Autorin und promovierte Linguistin. Auf Deutsch erschienen u. a. die Gedichtbände «Mutantengarten» (2020) und «Trapezherz» (2023) sowie der Roman «Samota. Die Einsamkeit wohnte im Zimmer gegenüber» (2024). Ihr Werk wurde in mehr als 15 Sprachen übersetzt und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Seit 2020 schreibt sie auch auf Deutsch.
Foto © Nina Tetri

Elias Hauck (*1978) ist der Zeichner des Comicduos Hauck & Bauer (Deutscher Karikaturenpreis in Gold 2024), ausserdem Drehbuchautor («Hallo Spencer – der Film», zusammen mit Tim Wolff und Jan Böhmermann), Trickfilmer (für BR und WDR) und Kinderbuchautor («Wo ist mein Kopf», empfohlen 2025 von der Deutschen Akademie für Lyrik und Sprache).
Foto © Hans-Jörg Pochmann

Barbara Hundegger (*1963), geboren in Hall in Tirol, wurde für ihr Werk mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Tiroler Landespreis 2020 und dem Österreichischen Kunstpreis Literatur 2021. Zuletzt erschienen die Lyrikbände «wie ein mensch der umdreht geht – dantes läuterungen reloaded» (2014), «[anich.atmosphären.atlas]» (2019) und «[in jeder zelle des körpers wohnt ein gedächtnis]» (2023), alle bei Haymon.
Foto © fotowerk-aichner.at

Nina Hurni (*2000) studiert Kulturpublizistik an der Zürcher Hochschule der Künste und macht ein Praktikum im Feuilleton der Republik. Wenn sie gerade nicht journalistisch schreibt, widmet sie sich dem literarischen Schreiben und der Kulturvermittlung.

Vera Kappeler (*1974), geboren in Basel, spielt Klavier, Harmonium und andere Tasteninstrumente, konzertiert im In- und Ausland, arbeitet als Theatermusikerin und mit Literatur, bildender Kunst und Kunst im öffentlichen Raum. In ihren Solo-Programmen verbindet sie ihr Interesse für alte Chansons, Maschinen-Grooves, alte Musikautomaten u. v. m. mit ihrem Hang zu eigenwilligen Arrangements.
Foto © Hitsch Photography

Judith Keller (*1985), geboren in Lachen, studierte Literarisches Schreiben in Biel und Leipzig sowie Deutsch als Fremdsprache in Berlin und Bogotá. Ihr Roman «Wilde Manöver» (Luchterhand 2023) wurde mit dem Schweizer Literaturpreis 2024 ausgezeichnet. Im September 2023 erschien ihr Band mit Kürzesttexten «Ein Tag für alle» (Der gesunde Menschenversand). Sie lebt mit ihrer Familie in Zürich.
Foto © Ayse Yavas

Esther Kinsky (*1956) ist Autorin von Lyrik, Prosa, Essays und Kinderbüchern sowie Übersetzerin polnischer und englischsprachiger Literatur. Im Rheinland aufgewachsen, lebt sie heute, nach Jahren in England, Ungarn und Berlin, in Wien und im Friaul. Zuletzt erschienen: «Heim.Statt. Gedichte» (Suhrkamp 2025) und «Maulbeerzeilen» (Edition Thanhäuser 2024).
Foto © Heike Steinweg/Suhrkamp Verlag

Martina Kuoni (*1963) ist Germanistin und Romanistin. 2004 gründete sie Literatur|spur – eine Agentur für Literaturspaziergänge in der ganzen Schweiz. Sie arbeitet als Veranstalterin, Moderatorin und Literaturvermittlerin.
Foto © Juri Junkov

Tobias Lehmkuhl (*1976) lebt als freier Kritiker und Autor in Berlin. Zuletzt von ihm erschienen: «Der doppelte Erich. Kästner im Dritten Reich» (Rowohlt Berlin 2023).
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Mira Mann (*1987) bewegt sich in ihrer Kunst zwischen Poesie, Musik und Performance. Ihre Performances sind radikal persönlich, körperlich und intim. Sie arbeitet mit Spoken Word in der Jazztradition und beschäftigt sich mit Themen wie Sexualität, Krankheit, Mutterschaft und Gewalt. Ihre musikalischen Anfänge liegen in der Post-Punk-Band Candelilla; seit 2019 veröffentlicht sie Soloalben und Gedichtbände.
Foto © Jonas Höschl

Valerie-Katharina Meyer (*1988) und Julia Rüegger (*1994) sind zwei Autorinnen aus Basel, die als literarisches Kollektiv szenische Lesungen und literarische Performances machen. Seit 2024 initiieren sie im öffentlichen Raum in Basel das literarische Format «Brunnenlesungen». 2025 erschien die erste gemeinsame Buchpublikation von Meyer und Rüegger: «Und überlaut die Zikaden» (edition mosaik). Im Juli 2025 erhielten die Autorinnen für ihr zweites gemeinsames Buchprojekt das Aufenthaltsstipendium Reconnect der Kulturförderung Basellandschaft.
Foto © Tim Klaffke

Tobias Pfister (*1990), geboren in Embrach, studierte Jazz Saxofon an der Zürcher Hochschule der Künste. Er wirkt in mehreren Projekten zwischen experimentierfreudiger, improvisierter Musik und Jazz mit.

Lisa Pottstock (*1991) ist Musiktheaterregisseurin, Chorleiterin und Librettistin in Hamburg. Ihre interdisziplinären Arbeiten spielen mit den Grenzen zwischen Sprech-, Musiktheater und Performance. Sie inszenierte am Landestheater Tübingen, dem Jungen Schauspielhaus Hamburg, am Lichthof Theater Hamburg und an der Oper Magdeburg.
Foto © Marc Matthei

Nadine Reinert (*1979) studierte Philosophie, Russistik, Slavistik und Neuere Deutsche Literaturwissenschaft sowie MAS Kulturmanagement. Sie ist Mitbegründerin und Co-Leiterin des Philosophicum im Ackermannshof, wo sie u. a. das kulturelle Programm kuratiert. Seit 15 Jahren moderiert sie literarische und philosophische Veranstaltungen.
Foto © Eren Karakuş

Monika Rinck (*1969) hat 2024 ihren aktuellsten Lyrikband «Höllenfahrt & Entenstaat» (kookbooks) veröffentlicht. Rinck ist Professorin für Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Sie erhielt unter anderen den Roswitha-Preis und den Kleist-Preis. 2024 hielt sie die Zürcher Poetikvorlesungen und 2025 hatte sie den DAAD Chair of Contemporary Poetics an der NYU inne.
Foto © Silviu Giuman

Jan Röhnert (*1976) lehrt neuere und neueste Literatur in der technisch-wissenschaftlichen Welt an der TU Braunschweig. Für sein Schreiben erhielt er u. a. den Johann-Gottfried-Seume-Literaturpreis. Zuletzt erschienen die Gedichtbände «Breughels Affen» (Elif 2019) und «Erdtagzeit» (Ed. Faust 2023) sowie zahlreiche literaturwissenschaftliche Werke und Essays, darunter «Vom Gehen im Karst» (Matthes & Seitz 2021).
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Nathalie Schmid (*1974) ist in Aarau geboren und lebt heute in Baden. Sie schreibt Lyrik und Prosa, zuletzt erschienen der Roman «Lass es gut sein» (2023) und der Gedichtband «Ein anderes Wort für einverstanden» (2025). Für ihre Texte hat sie verschiedene Auszeichnungen und Stipendien erhalten, u. a. den Atelieraufenthalt Berlin des Aargauer Kuratoriums (2024).
Foto © Claudia Herzog

Carlo Leone Spiller (*1990) studierte Literarisches Schreiben in Biel, Germanistik sowie Philosophie in Zürich und Berlin. 2015 debütierte er mit dem Lyrikband «Das Scheitern der Schmetterlinge» (Amsel), 2019 folgten 800 Gedichte in einer Schuhschachtel. 2023 erschien sein erster Roman «In Wahrheit war es schön» (Nagel und Kimche) und 2024 der Lyrikband «Stern Abraxas Sterns Notizbuch» (eof).
Foto © Willy Spiller

Michael Spyra (*1983), geboren in Aschersleben, lebt mit seiner Familie in Halle (Saale), wo er als Lehrer und Literaturvermittler arbeitet. 2023 erschien der Gedichtband «In Auflösung begriffen» als roughbook im Verlag Urs Engeler. Im selben Jahr wurde er mit einem Arbeitsstipendium ausgezeichnet.
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