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Autor:innen

Flurina Badel

Flurina Badel (*1983 in Lavin, Graubünden) ist Künstlerin, Autorin und Kulturvermittlerin. Nach einer Erstausbildung zur Journalistin absolvierte sie 2015 den Master of Fine Arts am Institut Kunst der HGK FHNW in Basel. Sie arbeitet im Künstler-Duo Badel/Sarbach und ist die zuständige Redaktorin der rätoromanischen Kult-Literatursendung Impuls bei Radiotelevisiun Svizra Rumantscha. Sie lebt in Guarda (GR).

Foto © Mayk Wendt

Olga Martynova

Olga Martynova (*1962 im sibirischen Dudinka) wuchs in Leningrad auf und studierte dort russische Sprache und Literatur. 1991 zog sie nach Deutschland. Sie schreibt Gedichte (auf Russisch) und Essays und Prosa (auf Deutsch). Mit ihrem Romandebüt Sogar Papageien überleben uns (2010) stand sie auf die Longlist des Deutschen Buchpreises. Zuletzt erschien der Essayband Über die Dummheit der Stunde (S. Fischer Verlag, 2018). Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis und dem Berliner Literaturpreis.

Foto © Daniel Jurjew

Felix Schiller

Felix Schiller (*1986 in Weissenburg in Bayern) studierte Philosophie, Geschichte und Germanistik in Freiburg, Basel, Wien und La Paz. Er begründete die Lesereihe zwischen/miete. Junge Literatur in WGs mit und arbeitet als Veranstalter und Lektor. Für seine Lyrik erhielt er mehrere Auszeichnungen, u.a. war er Finalist beim Lyrikpreis Meran 2021 und beim 22. und 24. open mike. 2017 erschien bei hochroth München sein Gedichtband regionale konflikte.

Foto © Tobias Bohm

Silke Scheuermann

Silke Scheuermann (* 1973 in Karlsruhe) lebt bei Frankfurt am Main. Für ihre Gedichte, Erzählungen und Romane erhielt sie zahlreiche Stipendien und Preise, unter anderen den Hölty-Preis für Lyrik der Landeshauptstadt und der Sparkasse Hannover (2014), die höchst dotierte Lyrikauszeichnung im deutschsprachigen Raum. Im Wintersemester 2017/18 hielt sie die Frankfurter Poetikvorlesung, im Sommer 2021 übernahm sie die Bamberger Poetikprofessur. Bisher fünf Gedichtbände erschienen, zuletzt Und ich fragte den Vogel. Lyrische Momente (2015).

Foto © Alexander Paul Englert

 

 

Jean-Christophe Meyer

Jean-Christophe Meyer (*1978 in Blienschwiller) wuchs zweisprachig im Elsass auf, studierte In Strassburg Politikwissenschaften und absolvierte die Journalistenschule. Er ist Journalist an der Tageszeitung L’Alsace in Saint-Louis. Nach Gedichtbänden in französischer Sprache veröffentlichte er Mundartdichtung, zuletzt den zweisprachigen Band Loem/Buée (2020).

Foto © Jean-Marc Loos

Stefanie Grob

Stefanie Grob (*1975 in Bern) lebt und arbeitet in Zürich. Sie ist in verschiedenen Formationen und als Solo-Künstlerin mit Spoken Word-Poesie aktiv und hat soeben ihren zweiten Lyrikband Budäässe veröffentlicht. Für ihre erste Solopublikation Inslä vom Glück (2014) erhielt sie den Literaturpreis der Stadt Zürich. Sie ist Teil der Gruppen Bern ist überall und Die Eltern.

Foto © Ayse Yavas

 

 

 

 

Markus Manfred Jung

Markus Manfred Jung (*1954 in Zell im Wiesental) ist in Lörrach aufgewachsen und hat in Freiburg i. Br. und Oslo unter anderem Germanistik und Skandinavistik studiert. Er schreibt Gedichte, Geschichten, Theaterstücke, Hörspiele auf Deutsch und Alemannisch und gilt als einer der wichtigsten Exponenten der alemannischen Lyrik. 2021 erschien Nebelgischt – vom Aufbrechen und Ankommen, alemannische Tagebuchauszüge und standarddeutsche Essays.

Foto © Bettina Bohn

Hans Thill

Hans Thill (*1954 in Baden-Baden) lebt als Schriftsteller, Kulturveranstalter und Übersetzer in Heidelberg. Er ist Mitbegründer des Verlags Das Wunderhorn, Leiter der jährlichen Übersetzer-Werkstatt Poesie der Nachbarn. Dichter übersetzen Dichter und Herausgeber der gleichnamigen Reihe. Seit 2010 ist er künstlerischer Leiter des Künstlerhauses Edenkoben. 2004 wurde er mit dem Peter-Huchel-Preis ausgezeichnet. 2012 hielt er die Poetikvorlesung an der Humboldt-Universität Berlin und 2013 an der Universität Mainz. Zuletzt erschien sein neunter Gedichtband Der heisere Anarchimedes (2020).

Foto © Dirk Skiba

Nadja Küchenmeister

Nadja Küchemeister (*1981 in Berlin) wuchs in Berlin auf, wo sie heute als freie Autorin lebt. Sie studierte Germanistik und Soziologie an der Technischen Universität in Berlin und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie schreibt Gedichte und Prosa sowie Hörspiele und Features für den Rundfunk. Bislang sind von ihr drei Lyrikbände erschienen, zuletzt Im Glasberg (Schöffling & Co, 2020). Für ihr Schaffen erhielt sie u. a. den Mondseer Lyrikpreis und den Horst Bingel-Preis für Literatur.

Foto © Blommers/Schumm

Volha Hapeyeva

Volha Hapeyeva (*1982 in Minsk) ist Autorin, Übersetzerin und promovierte Linguistin. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Ihre Gedichte wurden in mehr als zehn Sprachen übertragen, 2020 erschien auf Deutsch der Gedichtband Mutantengarten, 2021 ihr autobiographischer Debütroman Camel Travel.

Foto © Nina Tetri

 

Halyna Petrosaniak

Halyna Petrosaniak (*1969 in den ukrainischen Karpaten) studierte Russisch und Deutsch und ist als Lyrikerin, Übersetzerin und Literaturkritikerin tätig. 2007 bekam sie den Hubert Burda Preis für junge osteuropäische Lyrik. Seit 2016 lebt sie in der Schweiz, schreibt Prosa und übersetzt ins Ukrainische. Auf Deutsch erscheint Mitte Januar 2022 der Gedichtband Im Rhythmus der Landschaft (essais agités).

Foto © G. Bosic

Oswald Egger

Oswald Egger (*1963 in Tscherms/Südtirol) ist seit 2011 Professor für Sprache und Gestalt an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel. Seine Prosa und seine Gedichte wurden in mehrere Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet, zuletzt erhielt er das Robert-Musil-Stipendium (2020), den Ernst-Jandl-Preis für Lyrik (2019) und den Georg-Trakl-Preis für Lyrik (2017). Zu seinen jüngsten Publikationen gehören die aufwendig gestalteten, mit Bildern durchsetzten Bücher Triumph der Farben (2018) und Entweder ich habe die Fahrt am Mississippi nur geträumt, oder ich träume jetzt (2021). Er lebt und arbeitet auf der ehemaligen Raketenstation Hombroich (bei Neuss/DE).

Foto © Katharina Hinsberg

 

Katja Brunner

Katja Brunner (*1991 in Zürich) studierte Literarisches Schreiben am Literaturinstitut Biel und Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. 2014/15 war sie Hausautorin am Theater Luzern, 2015 Stipendiatin am Literarischen Colloquium Berlin. 2018 wurde ihr der Förderpreis des Kulturpreises des Regierungsrates Zürich verliehen. Am Schauspielhaus Zürich wurde 2017 Den Schächtern ist kalt oder Olalahelvetia uraufgeführt. Ihr aktuelles Stück Die Hand ist ein einsamer Jäger lief an der Volksbühne Berlin. Sie ist Teil des Duos Loretta Shapiro.

Foto © Rachel Israela

Sophie Aeberli (*1991 in Zürich) studierte in Luzern Musik und Bewegung sowie klassisches Klavier. Diverse Auftritte als Performerin in und um Zürich sowie als Pianistin in unterschiedlichen Formationen. Seit 2017 ist sie mit der Autorin Katja Brunner als Loretta Shapiro unterwegs. Aeberli lebt in Zürich und arbeitet als Klavierpädagogin, freie Musikerin und Performerin.

Sophie Aeberli
Maren Kames

Maren Kames (*1984 in Überlingen am Bodensee) studierte Kulturwissenschaften, Philosophie und Theaterwissenschaft, danach am Institut für Literarisches Schreiben in Hildesheim. Für ihr vielbeachtetes Debüt Halb Taube halb Pfau wurde sie mit dem Düsseldorfer PoesieDebütPreis und dem Anna Seghers-Preis ausgezeichnet. 2017 erhielt sie den Kranichsteiner Literaturförderpreis, 2019 war sie Stipendiatin der Villa Aurora in Los Angeles. Sie übersetzt Theaterstücke und Essays von Sivan Ben Yishai und lebt in Berlin.

Foto © Mathias Bothor

Heike Fiedler

Heike Fiedler (*1963 in Düsseldorf) lebt und arbeitet in Genf. Sie ist als Poetin und Künstlerin tätig im Text-, Ton- und Bildbereich (Montage, Performance, Installation, Video und PJ, Interventionen im öffentlichen Raum, Konzert). Seit 2000 regelmässige Teilnahme an internationalen Festivals, Lesungen, Gruppenausstellungen sowie zahlreiche Publikationen (4 Gedichtbände, 1 Roman, 1 autobiographischer Essai).

Foto © Jean-Michel Etchemaïté

Endo Anaconda

Endo Anaconda (*1955 als Andreas Flückiger in Burgdorf) wuchs in Biel auf. In Wien absolvierte er eine Lehre als Siebdrucker. In den frühen 1980er-Jahren kam er in die Schweiz zurück und gründete 1989 mit Balts Nill die Band Stiller Has, mit der er die Schweizer Mundartszene prägte. Er veröffentlichte zahlreiche Alben und wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Salzburger Stier und dem Schweizer Musikpreis. 2020 erschien sein letztes Album Pfadfinder. Neu präsentiert er sich als Lyriker.

Foto © Manuel Liechti