15. Internationales Lyrikfestival Basel

26. bis 28. Januar 2018

Das Internationale Lyrikfestival Basel


Das Internationale Lyrikfestival Basel zeichnet sich dadurch aus, dass Basler Lyrikerinnen und Lyriker Gäste aus dem In- und Ausland einladen, deren Werke vorstellen und Einblick in das aktuelle Lyrikschaffen bieten.

Das Lyrikfestival findet einmal pro Jahr Ende Januar statt. Es dauert von Freitag bis Sonntag.

Es möchte mit seinem breit gefächerten Angebot das Interesse der Öffentlichkeit und der Medien auf die Gattung Lyrik lenken. Ein Highlight des Festivals ist die Verleihung des Basler Lyrikpreises.


Konzept

Das Programm setzt sich aus einer Vielzahl einzelner Veranstaltungen zusammen, die sich in thematische Blöcke gruppieren. Diese umfassen:

Die Module stehen als Möglichkeiten bereit. Nicht alle Formen werden jedes Jahr umgesetzt.

Programmgruppe und Jury

Die Programmgruppe ist für das Festivalprogramm verantwortlich und bestimmt den/ die Preisträger/in des Lyrikpreises. Ihr gehören zur Zeit Rudolf Bussmann, Wolfram Malte Fues, Claudia Gabler, Rolf Herrmann, Simone Lappert und Kathy Zarnegin an. Es sind keine Eingaben möglich.

Die Organisation

Für die Organisation des Festivals ist Mariann Bühler, Mitarbeiterin Literaturhaus Basel, verantwortlich. Zur Durchführung wurde der Verein Internationales Lyrikfestival Basel gegründet.

Zielgruppen


Geschichte des Festivals


Seinen Ursprung hat das Festival in regelmässigen Treffen einer Gruppe von Basler Autorinnen und Autoren, die sich seit den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts über die eigene Schreibarbeit austauschen. 

2000  bildet sich eine eigene Lyrikgruppe heraus.

2001  lädt Matthyas Jenny die Lyrikgruppe ein, an der Lyriknacht im November ihre Texte der Öffentlichkeit vorzustellen, und legt damit den Grundstein für das Internationale Lyrikfestival Basel.

2003  laden die  Mitglieder der Basler Lyrikgruppe ihrerseits je einen Gast ein, dessen Werke sie vorstellen, und gewähren damit Einblick in das aktuelle lyrische Schaffen in der Schweiz sowie im benachbarten deutschsprachigen Raum. Das Internationale Lyrikfestival wird in den folgenden Jahren an unterschiedlichen Orten in Basel stattfinden, organisiert von Matthyas Jenny, kuratiert von der Lyrikgruppe.

2005  Das Festival wird auf zwei Tage verlängert.

2008  Zum ersten Mal wird der Basler Lyrikpreis verliehen.

2009  Matthyas Jenny übergibt die Organisation an Katrin Eckert, die Leiterin des Literaturhauses Basel. Zur Organisation, Finanzierung und Durchführung wird der Verein Internationales Lyrikfestival Basel gegründet. Das Lyrikfestival findet fortan im Literaturhaus Basel statt. Für die inhaltliche Gestaltung sind die Lyrikerinnen und Lyriker des Vereins verantwortlich.

2011  Der Verein beschliesst das Festival neu zu konzipieren und das Programm zu erweitern. Das Festival findet neu von Freitagnachmittag bis Sonntagabend statt. In Lesungen, Performances, Diskussionen, Spaziergängen und Workshops wird die Vielfalt des aktuellen lyrischen Schaffens präsentiert. Deutschsprachige Lyrik bildet den Schwerpunkt, aber auch die weiteren Landessprachen sowie die Lyrik anderer Sprach- und Kulturräume werden mit einbezogen.
 


Die Mitglieder der Lyrikgruppe
 

Portrait Rudolf Bussmann Rudolf Bussmann  (*1947) ist Schriftsteller und Herausgeber. Er lehrt an der Höheren Fachschule für Sprachberufe SAL, gibt Schreibseminare und macht Schreibbegleitungen, schreibt Romane, Kurzprosa, Aphorismen, Lyrik. Zuletzt «Popcorn. Texte für den kleinen Hunger» (2013) und «Eine Brücke für das Gedicht. 75 zeitgenössische Gedichte befragt von Rudolf Bussmann» (2014) sowie der Roman «Das andere Du» (2016).
www.rudolfbussmann.ch

Portrait Wolfram Malte Fues Wolfram Malte Fues  (*1944 in Bremen) war bis 2011 Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Medienwissenschaften an der Universität Basel. Zahlreiche wissenschaftliche, essayistische und belletristische Publikationen. Bisher sechs Gedichtbände, zuletzt: «inZwischen» (München 2014), «SkalpeSkalpelle» (München 2016) sowie zusammen mit Li Mollet und Elisabeth Wandeler-Deck «Erzählen macht Sinn» (Zürich 2017).
www.fues.ch

Portrait Claudia Gabler Claudia Gabler  (*1970 in Lörrach) schreibt Lyrik und Hörspiele. Neben ihrer Arbeit für den Rundfunk organisiert sie Kulturveranstaltungen und gibt Schreibkurse für Erwachsene und Jugendliche. Mehrere Auszeichnungen, zuletzt Grimmelshausen-Förderpreis und ein Stipendium für das Künstlerhaus Edenkoben. Zuletzt erschienen «Wohlstandshasen. Gedichte» (2015) und «Kirk. Hörspiel» (2016).
de.wikipedia.org/wiki/Claudia_Gabler

Portrait Rolf Hermann Rolf Hermann  (*1973 im Wallis) schreibt Lyrik, Prosa, Spoken Word sowie Texte für Radio und Theater. Seine Gedichte, die bislang in Zeitschriften, Anthologien und drei Einzelveröffentlichungen erschienen sind, wurden mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt erschien der Lyrikband «Kartographie des Schnees» (2014), für den Rolf Hermann den Literaturpreis des Kantons Bern erhielt, sowie «Das Leben ist ein Steilhang» (2017).
www.rolfhermann.ch

Portrait Simone Lappert Simone Lappert  (*1985 in Aarau) studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. 2013 wurde sie mit dem Heinz-Weder-Preis für Lyrik ausgezeichnet, 2014 erhielt sie den österreichischen Wartholz-Preis als beste Newcomerin. Sie war u.a. Stipendiatin des 16. Klagenfurter Literaturkurses, des Literarischen Colloquiums Berlin und des Deutschen Hauses der New York University. 2014 erschien ihr Prosadebüt «Wurfschatten». 2016 übernahm sie gemeinsam mit Michelle Steinbeck die Schweizer Kuration des Lyrik-Projekts «Babelsprech.International». Sie lebt als freie Autorin in Basel.
www.simonelappert.com

Portrait Kathy Zarnegin Kathy Zarnegin  (*1964 in Teheran/Iran) Schriftstellerin, Lyrikerin und Essayistin. Sie hat in Basel Philosophie studiert und in Zürich in Vergleichender Literaturwissenschaft promoviert. Sie ist Mitbegründerin des Lacan Seminar Zürich und Präsidentin des Vereins Internationales Lyrikfestival Basel. Zahlreiche Publikationen in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien. Zuletzt erschien ihr Roman «Chaya» (2017).
www.zarnegin.ch

 

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