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Autor*innen

Robert Aeberhard

Robert Aeberhard (*1977) lebt und arbeitet als Musiker, Klangkünstler und Komponist in Bern. Als Bassist ist er mit Gruppen an Konzerten in der Schweiz und Europa zu hören und spielt im Studio Aufnahmen ein. Als Klangkünstler beteiligt er sich an Ausstellungen und Performances in der Schweiz und Europa. Seine Beschäftigung mit der akustischen Umwelt lässt sich in seinem Soundblog nachvollziehen, und die Ergebnisse dieser Forschung fliessen in seine klangkünstlerischen Arbeiten ein. Als Komponist schreibt Robert Aeberhard Musik für Film und Fernsehen.

Foto © Michael von Graffenried

Urs Allemann

Urs Allemann (*1948), geboren in Schlieren bei Zürich, lebt als Schriftsteller und Poesieperformer in Goslar. Von 1986 bis 2004 war er Literaturredaktor der Basler Zeitung. Letzte Veröffentlichungen: «im kinde schwirren die ahnen. 52 gedichte» (2008), «in sepps welt. gedichte und andere dinge» (2013), «Carruthers-Variationen» (2022). Preis des Landes Kärnten für «Babyficker», Heimrad-Bäcker-Preis 2012, Schweizer Literaturpreis 2014.

Foto © Bolle-Bovier

Carla Cerda

Carla Cerda (*1990) ist Dichterin und Übersetzerin und lebt in Leipzig, wo sie als Teil der «anemonen» interdisziplinäre Lesungen und Workshops mitorganisiert. Sie hat zwei Gedichtbände veröffentlicht: «Loops» (2020) und «Ausgleichsflächen» (2023), beide bei roughbooks.

Foto © zVg

Daniel Falb

Daniel Falb (*1977) ist Dichter und Theoretiker. Er lebt und arbeitet in Berlin, wo er Philosophie studierte und mit einer Arbeit zum Begriff der Kollektivität promovierte. Er veröffentlichte fünf Gedichtbände, zuletzt «Deutschland. Ein Weltmärchen (in leichter Sprache)» (2023). Daneben hat Falb zur Geophilosophie sowie zu Fragen von Poetik und Kunsttheorie gearbeitet. Nach «Anthropozän. Dichtung in der Gegenwartsgeologie» (2015) erschien 2019 «Geospekulationen. Metaphysik für die Erde im Anthropozän» sowie jüngst der poetische Bildessay «Mystique der Weltbevölkerung» (2022). Falbs Arbeit wurde mit zahlreichen Stipendien und Preisen gefördert, er erhielt 2016 den Kurt Sigel-Lyrikpreis des PEN Zentrums Deutschland, 2021 war er Träger eines Arbeitsstipendiums Literatur des Berliner Senats. In Kürze erscheint, in Kollaboration mit dem Philosophen Armen Avanessian, «Planeten Denken. Hyper-Antizipation und Biografische Tiefenzeit».

Foto © Ute Friederike Schernau

Ingrid Fichtner

Ingrid Fichtner (*1954), geboren in Judenburg, Österreich, lebt nach siebenjährigem Aufenthalt in den USA seit 1985 in Zürich. Ab 1995 Veröffentlichungen von Lyrik in Zeitschriften und Anthologien sowie acht Gedichtbänden, zuletzt «So gegenüber» (2018). Diverse Auszeichnungen und Einladungen zu internationalen Poesiefestivals, u. a. in Tunesien, Kolumbien und Indien. Regelmässige Zusammenarbeiten mit Musikern wie auch Vertonungen, zuletzt «Hinter den Dingen – Komplementa zu Mozarts Requiem», durch Burkhard Kinzler (2022) und Alimondoj von Alfred Zimmerlin (2023).

Foto © privat

Jan Geiger

Jan Geiger (*1987), geboren in Tübingen, studierte Literarisches Schreiben am DLL in Leipzig. In 2014 war er mit dem Stück Kow Loon zum Kaltstart-Festival eingeladen, Uraufführung 2015 am Landestheater Coburg. Er ist Gründungsmitglied des Netzwerks Münchner Theatertexter*innen (NMT). 2019 wurde sein Kurztext «drag me out» von C. Hinterberger inszeniert und zu den Bayrischen Theatertagen 2020 eingeladen. Mit Lea Ralfs realisierte er 2020 «Innuendo» und 2021 «Lacrimosa» 2020. Innuendo wurde zum Rodeo Festival 2022 und Hauptsache Frei 2023 eingeladen. Bei Atelier Monaco – Das Festival 2021 in der Monacenisa übernahm er mit anderen Künstler*innen Kuration und künstlerische Leitung. Seit September 2022 ist er neben Judith Huber künstlerischer Co-Leiter des PATHOS theater. Er schreibt überwiegend Theatertexte und Lyrik.

Foto © Priscillia Grubo

Peter Gisi

Peter Gisi (*1957) ist in Basel und den Niederlanden aufgewachsen. Er arbeitete als Bibliothekar, Nachtwächter, Nachtportier, Journalist und Buchhändler. Heute leitet er eine Schreibwerkstatt bei der Stiftung Rheinleben in Basel. Peter Gisi arbeitete mit verschiedenen Künstler*innen zusammen an Buchprojekten, veröffentlichte Prosa und Lyrik in Anthologien sowie den Gedichtband «Die Berührung der Stadt». 2022 legte er mit «Mutters Krieg» seinen ersten Roman vor.

Foto © Roland Schmid

Nora Gomringer

Nora Gomringer (*1980), ist Schweizerin und Deutsche. Sie ist Lyrikerin, Filmemacherin und schreibt und spricht für Radio, Fernsehen und Feuilleton. In den letzten Jahren ist ihre Medienpräsenz durch verschiedene Film- und TV-Arbeiten gewachsen. Opernlibretti und Theaterarbeiten, sowie zahlreiche Zusammenarbeiten mit Bildenden Künstler*innen machen sie zu einer der bekanntesten Dichterinnen ihrer Generation. Ihr Werk wurde mehrfach ausgezeichnet und ist in zahlreiche Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien von ihr «Gottesanbieterin» (2020) bei Voland & Quist und das «Poesiealbum 358» (2021) im Märkischen Verlag Wilhelmshorst.

Foto © Judith Kinitz

Dinçer Güçyeter

Dinçer Güçyeter (*1979), geboren in Nettetal, ist ein deutscher Theatermacher, Lyriker, Herausgeber und Verleger. Güçyeter wuchs als Sohn eines Kneipiers und einer Angestellten auf. Er machte einen Realschulabschluss an einer Abendschule. Von 1996 bis 2000 absolvierte er eine Ausbildung als Werkzeugmechaniker. Zwischenzeitlich war er als Gastronom tätig. Im Jahr 2012 gründete Güçyeter den ELIF Verlag mit dem Programmschwerpunkt Lyrik. Seinen Verlag finanziert Güçyeter bis heute als Gabelstaplerfahrer in Teilzeit. 2017 erschien «Aus Glut geschnitzt» und 2021 «Mein Prinz, ich bin das Ghetto». 2022 erhielt Güçyeter den Peter-Huchel-Preis. Sein Roman «Unser Deutschlandmärchen» wurde 2023 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Er ist Vater von zwei Kindern und lebt in Nettetal.

Foto © palagrafie

Rolf Hermann

Rolf Hermann (*1973), geboren in der Schweiz, schreibt und performt Lyrik, Geschichten und Spoken Word. Er studierte englische und deutsche Literatur in der Schweiz und den USA und verdiente in jungen Jahren seinen Lebensunterhalt als Schafhirt. Sein Werk, das zum Teil ins Arabische, Englische, Französische, Italienische, Ungarische und Ukrainische usw. übersetzt wurde, hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u. a. einen Literaturpreis des Kantons Bern sowie den Kulturpreis der Stadt Biel. Bislang hat er sieben Bücher, verschiedene Hörbücher sowie fünf Theaterstücke veröffentlicht. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen gehören: «In der Nahaufnahme verwildern wir» (2021), «Eine Kuh namens Manhattan» (2019) und «Flüchtiges Zuhause» (2018), «Das Leben ist ein Steilhang» (2017). Zahlreiche Auftritte in der Schweiz sowie an internationalen Literaturfestivals in Europa, USA und Asien. Hermann lehrt am Schweizerischen Literaturinstitut der Hochschule der Künste Bern, er lebt in Biel.

Foto © Dirk Skiba

Lisa Jeschke

Lisa Jeschke (*1985) ist Lyriker*in, Performer*in und Übersetzer*in. 2019 erschien bei hochroth München der mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnete Gedichtband «Die Anthologie der Gedichte betrunkener Frauen». Lisa Jeschke ist Co-Herausgeber*in der Chapbook-Reihe Materials/Materialien (London/München).

Foto © Pierre Jarawan

Ingeborg Kaiser

Ingeborg Kaiser (*1930), geboren in Neuburg/Donau, übersiedelte nach dem Abitur und Berufsjahren in Augsburg 1960 nach Basel. Sie arbeitete freiberuflich für ein Pressebüro und Radio DRS 2. Ab 1968 Veröffentlichungen von Prosa und Lyrik. 1984/85 Hausautorin am Stadttheater Chur, Uraufführung von «Am Freitagabend I» und «II». Für Ihr Schaffen wurden ihr verschiedene Auszeichnungen verliehen, zuletzt der Ars Littera Preis 2016.

Foto © privat

 

Augusta Laar

Augusta Laar (*1955) lebt in München und Wien. Schriftstellerin, bildende Künstlerin, Musikerin. Leiterin der Lesereihe der Schamrock-Salons und des Internationalen Schamrock-Festivals der Dichterinnen, sowie des Schamrock-Filmfestivals female presence. Auszeichnungen zuletzt: Kulturpreis Bayern 2022, Anita Augspurg Preis der Stadt München 2021. Veröffentlichungen zuletzt: «Nocturnes» (Wien, Nov. 2023); «Mitteilungen gegen den Schlaf» (Wien 2021); «Avec Beat» (München, 2020); «Spinning Records» (Ledbury/UK, 2019); «Best Friends» (Ausstellungskatalog, München, 2019); «Planet 9» (A-Horn, 2017); «summt dem fall» (St. Wolfgang, 2016).

Foto © Jens Mauritz

Claudio Landolt

Claudio Landolt (*1984) lebt als Autor und Musiker in Glarus. Er studierte Kulturpublizistik und Elektroakustische Komposition an der Zürcher Hochschule der Künste. Neben seiner Tätigkeit als Musikredaktor bei Radio SRF und freier Autor steht er auf Schweizer Bühnen und schneidet gerne Wörter aus. 2023 veröffentlichte er zusammen mit Marcel Moser «Ca. 244 Knochen» beim Gesunden Menschenversand.

Foto © Peter Hauser

Marcel Moser

Marcel Moser (*1978), aufgewachsen im Allgäu, lebt und arbeitet in Glarus. Seine Laufbahn umfasst Tätigkeiten als Zimmermann, Älpler, DJ, Bügelgeber am Skilift, Kulturveranstalter und Wegmacher. In seiner künstlerischen Praxis beschäftigt er sich mit diversen Formen visueller Gestaltung und er schneidet gerne Tiere aus. 2023 veröffentlichte er zusammen mit Claudio Landolt «Ca. 244 Knochen» beim Gesunden Menschenversand.

Foto © Peter Hauser

Anna Ospelt

Anna Ospelt (*1987), geboren in Vaduz, studierte in Basel. Sie publiziert Lyrik und Kurzgeschichten in Literaturmagazinen und Anthologien. Für «Wurzelstudien» erhielt sie u. a. ein Stipendium der Stiftung Kunst + Kultur im Rahmen des Deutschen Preises für Nature Writing und war für den Clemens-Brentano-Preis nominiert. Mit «Frühe Pflanzung» war sie für den Europäischen Literaturpreis EUPL 2023 nominiert.

Foto © Ayşe Yavaş

Karin Ospelt

Karin Ospelt (*1989) ist Sängerin, Songwriterin und bildende Künstlerin in den Feldern Installation, Zeichnung, Fotografie und Objekt. Die Bandbreite ihres musikalischen Schaffens hört man in ihren Bands: Tanzbarer Synthpop bei AEIOU, Neo Soul bei Chaos Ark oder Singer-Songwriter-Jazz bei Pioneer Plant. Ihr Solo-Programm ist die Essenz von alldem.

Foto © Dovile Sermokas

Martin Piekar

Martin Piekar (*1990), geboren in Bad Soden am Taunus, Deutschland, stammt aus einer polnischen Familie. Er studierte Philosophie und Geschichte in Frankfurt am Main und arbeitet nun dort als Lehrer. Er veröffentlichte zuletzt den Gedichtband: «livestream & leichen» (2023). Für seine Gedichte erhielt er bereits den Open Mike Preis für Poesie 2012, den Alfred-Gruber-Preis in Meran sowie den Irseer Pegasus 2018, und er bekam 2023 den Kelag-Preis sowie den BKS Publikumspreis in Klagenfurt beim Bachmannwettbewerb.

Foto © Charlotte Werndt

Marion Poschmann

Marion Poschmann (*1969), in Essen geboren, lebt als freie Schriftstellerin in Berlin. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen für Lyrik und Prosa, darunter den Peter-Huchel-Preis 2011, den ersten Deutschen Preis für Nature Writing 2017 sowie den Joseph-Breitbach-Preis 2023. Ihr Roman «Die Kieferninseln» (2017) stand sowohl auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises als auch auf der des Man Booker International Prize 2019. Zuletzt erschienen der Gedichtband «Nimbus» (2020), der Essay «Laubwerk» (2021) sowie der Roman «Chor der Erinnyen» (2023). Sie ist unter anderem Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur sowie des PEN.

Foto © Frank Mädler

Rike Scheffler

Rike Scheffler (*1985) arbeitet transdisziplinär in Gebieten der Lyrik, Performance, Installation und Musik. Poesie ist für sie Möglichkeitsraum, transformative Praxis. Häufig entwickelt sie aus ihren Gedichten Performances und immersive Wort- und Sound-Installationen, mit denen sie rund um den Globus tourt. Ihr neuer Gedichtband «Lava. Rituale» (2023) erkundet zärtliche, spekulative Seinsweisen artenübergreifender Allianz und Kollaboration mit mehr-als-menschlichen Agent*innen und KI.

Foto © Gunnlöð Jóna

 
Steinunn Sigurðardóttir

Steinunn Sigurðardóttir (*1950), geboren in Reykjavik, studierte Psychologie und Philosophie am University College Dublin. Sie arbeitete als Radio- und Fernsehjournalistin und veröffentlichte mehrere Gedichtbände und Romane, die in zahlreichen Sprachen übersetzt wurden. Für den Roman «Herzort» erhielt sie 1995 den Islandischen Literaturpreis. «Der Zeitdieb» wurde in Frankreich mit Emmanuelle Béart und Sandrine Bonnaire verfilmt. Auf Deutsch erschien zuletzt «Nachtdämmern», eine Elegie über den sterbenden Grossgletscher Vatnajökull in Südostisland. Steinunn Sigurðardottir hat an unterschiedlichen Orten in Europa gelebt, u. a. in Berlin. Heute pendelt sie zwischen Frankreich und Island.

Foto © David Ignaszewski

Verena Stauffer

Verena Stauffer (*1978), geboren in Oberösterreich. Studium der Philosophie. Lebt als Schriftstellerin in Wien. Als Max-Kade-Stipendiatin erhielt sie 2021 eine Gastprofessur für creative writing am Liberal Arts College Allegheny, in den USA. Ihr Gedichtband «Ousia» (2020) war für den österreichischen Buchpreis nominiert. Zuletzt erschien von ihr «Geschlossene Gesellschaft» (2021). Im Herbst 2024 erscheint «Kikibeach» bei Kookbooks, Berlin.

Foto © (at)Detailsinn

Markus Stegmann

Markus Stegmann (*1962), geboren in Backnang/Baden-Württemberg, lebt seit 1991 in Basel. Studium der Kunstgeschichte, Ur- und Frühgeschichte und Publizistik in Berlin, Bochum und Basel. Arbeitete als Kurator und Dozent für zeitgenössische und moderne Kunst an verschiedenen Kunsthallen, Museen und Kunsthochschulen im In- und Ausland. Seit 2015 Direktor des Museums Langmatt, Baden. Er publiziert Fachbücher zur Kunst sowie Lyrik und Prosa. Zu seinen Werken zählen der Erzählband «Frau Atnan, ich und die Himbeere am Himmel» (2017), die Lyriksammlung «Nonaspe» (2019) und «Schaf und Schatulle» (2024).

Foto © Edith Fritschi

Kathy Zarnegin

Kathy Zarnegin (*1964), geboren in Teheran, kam mit fünfzehn Jahren in die Schweiz. Sie studierte Philosophie in Basel und promovierte in Vergleichender Literaturwissenschaft in Zürich. Sie ist ausgebildete Psychoanalytikerin und Mitbegründerin des Internationalen Lyrikfestivals Basel. 2008 war sie Finalistin beim Christine-Lavant-Lyrikwettbewerb. Sie hat zahlreiche Essays und Gedichte publiziert. Ihr Debütroman «Chaya» (2017) wurde für den Franz-Tumler-Preis nominiert. Zuletzt erschien von ihr der Gedichtband «Lost in Hell» (2021).

Foto © zVg