14. Internationales Lyrikfestival Basel

27. bis 29. Januar 2017

Das Internationale Lyrikfestival Basel


Das Internationale Lyrikfestival Basel zeichnet sich dadurch aus, dass Basler Lyrikerinnen und Lyriker Gäste aus dem In- und Ausland einladen, deren Werke vorstellen und Einblick in das aktuelle Lyrikschaffen bieten.

Das Lyrikfestival findet einmal pro Jahr Ende Januar statt. Es dauert von Freitag bis Sonntag.

Es möchte mit seinem breit gefächerten Angebot das Interesse der Öffentlichkeit und der Medien auf die Gattung Lyrik lenken. Ein Highlight des Festivals ist die Verleihung des Basler Lyrikpreises.


Konzept

Das Programm setzt sich aus einer Vielzahl einzelner Veranstaltungen zusammen, die sich in thematische Blöcke gruppieren. Diese umfassen:

Die Module stehen als Möglichkeiten bereit. Nicht alle Formen werden jedes Jahr umgesetzt.

Programmgruppe und Jury

Die Programmgruppe ist für das Festivalprogramm verantwortlich und bestimmt den/ die Preisträger/in des Lyrikpreises. Ihr gehören zur Zeit Rudolf Bussmann, Wolfram Malte Fues, Claudia Gabler, Rolf Herrmann, Simone Lappert und Kathy Zarnegin an. Es sind keine Eingaben möglich.

Die Organisation

Für die Organisation des Festivals ist Mariann Bühler, Mitarbeiterin Literaturhaus Basel, verantwortlich. Zur Durchführung wurde der Verein Internationales Lyrikfestival Basel gegründet.

Zielgruppen


Geschichte des Festivals


Seinen Ursprung hat das Festival in regelmässigen Treffen einer Gruppe von Basler Autorinnen und Autoren, die sich seit den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts über die eigene Schreibarbeit austauschen. 

2000  bildet sich eine eigene Lyrikgruppe heraus.

2001  lädt Matthyas Jenny die Lyrikgruppe ein, an der Lyriknacht im November ihre Texte der Öffentlichkeit vorzustellen, und legt damit den Grundstein für das Internationale Lyrikfestival Basel.

2003  laden die  Mitglieder der Basler Lyrikgruppe ihrerseits je einen Gast ein, dessen Werke sie vorstellen, und gewähren damit Einblick in das aktuelle lyrische Schaffen in der Schweiz sowie im benachbarten deutschsprachigen Raum. Das Internationale Lyrikfestival wird in den folgenden Jahren an unterschiedlichen Orten in Basel stattfinden, organisiert von Matthyas Jenny, kuratiert von der Lyrikgruppe.

2005  Das Festival wird auf zwei Tage verlängert.

2008  Zum ersten Mal wird der Basler Lyrikpreis verliehen.

2009  Matthyas Jenny übergibt die Organisation an Katrin Eckert, die Leiterin des Literaturhauses Basel. Zur Organisation, Finanzierung und Durchführung wird der Verein Internationales Lyrikfestival Basel gegründet. Das Lyrikfestival findet fortan im Literaturhaus Basel statt. Für die inhaltliche Gestaltung sind die Lyrikerinnen und Lyriker des Vereins verantwortlich.

2011  Der Verein beschliesst das Festival neu zu konzipieren und das Programm zu erweitern. Das Festival findet neu von Freitagnachmittag bis Sonntagabend statt. In Lesungen, Performances, Diskussionen, Spaziergängen und Workshops wird die Vielfalt des aktuellen lyrischen Schaffens präsentiert. Deutschsprachige Lyrik bildet den Schwerpunkt, aber auch die weiteren Landessprachen sowie die Lyrik anderer Sprach- und Kulturräume werden mit einbezogen.
 


Die Mitglieder der Lyrikgruppe
 

Portrait Rudolf Bussmann Rudolf Bussmann  (*1947) ist Schriftsteller und Herausgeber. Er lehrt an der Höheren Fachschule für Sprachberufe SAL, gibt Schreibseminare und macht Schreibbegleitungen, schreibt Romane, Kurzprosa, Aphorismen und Lyrik. Zuletzt erschien von ihm «Eine Brücke für das Gedicht. 75 zeitgenössische Gedichte befragt von Rudolf Bussmann» (Offizin Verlag, 2014) und der Roman «Das andere Du» (edition bücherlese, 2016). Er lebt in Basel.
www.rudolfbussmann.ch/

Portrait Wolfram Malte Fues Wolfram Malte Fues  (*1944) war bis 2011 Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Medienwissenschaften an der Universität Basel. Zahlreiche wissenschaftliche, essayistische und belletristische Publikationen. Bisher sechs Gedichtbände, zuletzt: «inZwischen» (Allitera, 2014) und «SkalpeSkalpelle» (Allitera, 2016). Er lebt in Duggingen (BL).
www.fues.ch/

Portrait Claudia Gabler Claudia Gabler  (*1970) schreibt Lyrik und Hörspiele. Neben ihrer Arbeit für den Rundfunk organisiert sie Kulturveranstaltungen und gibt Schreibkurse für Erwachsene und Jugendliche. Mehrere Auszeichnungen, u.a. der Grimmelshausen-Förderpreis und ein Stipendium für das Künstlerhaus Edenkoben. Zuletzt erschienen der Gedichtband «Wohlstandshasen» (Horlemann, 2015) und das Hörspiel «Kirk» (SWR, 2016).
de.wikipedia.org/wiki/Claudia_Gabler

Portrait Rolf Hermann Rolf Hermann  (*1973) lebt in Biel. Er schreibt Lyrik, Prosa, Spoken Word sowie Texte für Radio und Theater. Seine Gedichte, die bislang in Zeitschriften, Anthologien und drei Einzelveröffentlichungen erschienen sind, wurden mehrfach ausgezeichnet und in verschiedene Sprachen übersetzt. Zuletzt: «Kartographie des Schnees» (Der gesunde Menschenversand, 2014), für den Rolf Hermann den Literaturpreis des Kantons Bern erhielt.
www.rolfhermann.ch

Portrait Simone Lappert Simone Lappert  (*1985) studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. 2013 wurde sie mit dem Heinz-Weder-Preis für Lyrik ausgezeichnet, 2014 erhielt sie den österreichischen Wartholz-Preis als beste Newcomerin. Sie war Stipendiatin des 16. Klagenfurter Literaturkurses, und des Literarischen Colloquiums Berlin 2014 erschien ihr Romandebüt «Wurfschatten» (METROLIT). 2016 übernahm sie gemeinsam mit Michelle Steinbeck die Leitung des Lyrik-Projekts «babelsprech» für die Schweiz. Sie lebt in Basel.

Portrait Kathy Zarnegin Kathy Zarnegin  (*1964) verbrachte ihre Jugend im Iran und lebt seit 1979 in Basel. Sie ist Lyrikerin, Essayistin, Übersetzerin und Präsidentin des Vereins Internationales Lyrikfestival Basel. Publikationen in Zeitungen und Anthologien sowie literarische Stipendien. Sie veröffentlichte u.a. «SaitenSprünge. Gedichte» (Brandes & Apsel, 2006) und «Essays» (2015). Im Januar 2017 erscheint ihr Romandebüt «Chaya» (weissbooks).
www.zarnegin.ch

 

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